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Fragen & Antworten

Was ist Sencha Tee?   

Charakteristisch für die Herstellung ist, dass den Blättern jeder Grünteesorte nach der Ernte auf besondere Art Flüssigkeit entzogen wird, sodass gegenüber anderen Tees eine wesentlich weichere und elastischere Struktur der Blätter erzeugt wird. Heißer Dampf oder kurzes Rösten in einer Pfanne hilft dabei. Einzelne Tee-Inhaltsstoffe und Enzyme werden durch die kurze Behandlung in ihrer Struktur geschont, wodurch die wertvollen Pflanzeninhaltsstoffe erhalten bleiben und dennoch der charismatisch würzige, leicht herbe bis blumige Geschmack resultiert. Die Blätter behalten dabei außerdem ihre anregende und auffällige olivgrüne Farbe. Ein weiterer Unterschied zum Schwarztee ist, dass die dafür typische Fermentation beim Sencha Tee nicht angewendet wird. Dadurch erhält der grüne gegenüber dem schwarzen Tee einen viel würzigeren und weniger harten Geschmack. Sencha erlangte deswegen nicht nur in den Ursprungsländern China und Japan einen besonders hohen Beliebtheitsgrad: Inzwischen gehört er zu den weltweit populärsten und anerkanntesten Grüntee-Spezialitäten.   

Was macht Sencha Tee so besonders?   

Sencha Tee ist inzwischen zu einem zuverlässigen Begleiter vieler ernährungsbewusster Menschen geworden. Seine ursprüngliche Herkunft ist Japan zuzuordnen. Dort wird die Teesorte mit einem Anteil von ungefähr 78% angebaut. Heute ist aber auch der grüne Tee aus China mit vielen Sorten weit verbreitet und von hoher Qualität. Sein Name Sencha setzt sich aus den beiden Teilen "Sen" (dämpfen) und "cha" (Tee) zusammen. Der "Dampftee" unterscheidet sich gegenüber anderen Teesorten in der Art des Anbaus und der daran anschließenden Verarbeitung: Eine stetige und kräftige Sonneneinstrahlung begünstigt einen erhöhten Chlorophyll-Wert - der grüne Blattfarbstoff ist Ursache für die sehr markante grüne Optik der Teeblätter. Kräftige und dunkle sich abzeichnende Grüntöne sind dabei ein eindeutiges Zeichen für eine hohe Qualität. 

Wie schmeckt Sencha Tee? 


Sencha hat einen frischen, krautigen oder grasigen Geschmack, der je nach Ziehzeit an Gras, Grünkohl, Rosenkohl, Kiwi und Spinat erinnern kann. Beim ersten Schluck kann Sencha-Tee einen adstringierenden Geschmack haben, der sich typischerweise von sauer über süß bis hin zu würzig entwickelt. Er kann erfrischender und leichter als Matcha schmecken, was ihn zu einem beliebten Sommertee macht. 
Grüner Tee in Teetasse

Wie viel Koffein ist in Sencha Tee? 


Sencha-Grüntee ist die klassische Wahl, wenn tagsüber oder nach einer Mahlzeit einen Muntermacher gesucht wird. Er bietet einen mäßigen Koffeinschub, der jedoch viel geringer ist als der Koffeingehalt von Kaffee oder den schattierten Grünteesorten wie Gyokuro und Matcha. Zu den Sencha-Variationen gehört Fukamushicha, ein stark gedämpfter grüner Tee. In der Regel entsteht bei diesem Verfahren ein nicht brennendes, vollmundiges und lebendiges Gebräu, da die Teeblätter durch das längere Dämpfen weicher werden. Sencha-Grüntee eine ideale Option für einen moderaten Koffeinschub. 

Was ist der Unterschied zwischen Sencha und Matcha?  


Matcha ist eine weitere beliebte japanische Grünteesorte, die aus derselben Pflanze wie Sencha gewonnen wird. Trotzdem gibt einige wichtige Unterschiede zwischen Sencha- und Matcha-Tee: 

Farbe: Matcha-Tee hat in der Regel eine leuchtend grüne Farbe, während Sencha eine gedämpftere Farbe hat, die von hellgelb bis hellgrün reichen kann. 

Geschmack: Sencha hat einen grasigen, erdigen Geschmack, der sich von adstringierend über leicht süß bis hin zu würzig entwickelt. Matcha hat ebenfalls einen leicht herben Geschmack, ist aber süßer und schwerer als Sencha. 

Tee-Herstellung: Sencha ist ein loser Blatttee, dessen Blätter gedämpft und gerollt wurden. Matcha-Tee, der aus denselben Blättern gewonnen wird, wird zu einem feinen Pulver gemahlen, das sich in Wasser oder Milch auflöst, um den Tee herzustellen. 

Aufbrühen: Sencha wird durch Ziehenlassen der ganzen, gerollten Blätter in heißem Wasser aufgebrüht wird. Bei der Zubereitung von Matcha-Tee wird das Pulver in heißem Wasser - und manchmal auch in Milch - aufgeweicht und die Mischung mit einem Matcha-Besen aufgeschäumt. 

Trinken: Wenn man Sencha-Tee trinkt, trinkt man einen typischen Tee, der mit Sencha-Blättern aufgegossen wird, ohne die Blätter zu sich zu nehmen. Matcha ist ein Pulver, das in Form eines Getränks eingenommen wird. Wer Matcha-Tee trinkt, "isst" Matcha also technisch gesehen eher, als dass er ihn trinkt. 

Ernten: Sencha wird aus Teeblättern gewonnen, die in direktem Sonnenlicht gewachsen sind und von den oberen Blättern und Stängeln des Camellia sinensis-Strauchs stammen. Matcha wird aus Teeblättern gewonnen, die im Schatten gewachsen sind, und es werden nur die beiden Blätter an der Spitze des Triebes verwendet, also der jüngste Teil der Pflanze. 


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