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Fragen & Antworten

Was ist Walnussöl? 

Walnussöl ist ein absolutes Feinschmeckeröl, das nur aus Walnüssen hergestellt wird. Die Kerne werden schonend und bei niedrigen Temperaturen in einer Ölmühle gepresst. So werden die wertvollen pflanzlichen Fette und Öle aus den Nüssen rein mechanisch extrahiert. Dabei tritt das begehrte, sehr hochwertige Nussöl mit seiner goldgelben Farbe und dem leicht herben, nussigen Geschmack zu Tage. Hochwertiges Walnussöl wird schnell und unter Ausschluss von Luftsauerstoff abgefüllt, am besten in eine dunkle Flasche, um es vor Sonnenlicht zu schützen. Warum? UV-Strahlung führt ebenso wie Hitze dazu, dass die enthaltenen Fettsäuren oxidieren. Das macht sich mit einer ranzigen Note bemerkbar, zerstört aber auch die wertvollen Inhaltsstoffe. 

Wofür kann ich Walnussöl verwenden? 

Walnussöl ist der beste Saucen-Partner für leckeren Salat und verleiht warmem Gemüse oder Blattsalaten wie Rucola einen Hauch von nussiger Wärme. Unser Tipp: Ein paar Spritzer davon verfeinern Rezepte mit Wildreis, Suppen oder perfekt gebratenen Fisch sowie besondere Saucen von Wild oder Lamm. Besonders fein schmeckt auch selbst gemachtes Eis mit Walnussöl, in dem am besten auch noch grob gehackte Nüsse enthalten sind. Nussöle haben einen niedrigen Rauchpunkt und gehören somit keinesfalls zu den Speiseölen, die bei großer Hitze, also zum Braten oder Frittieren, verwendet werden dürfen. Im Gegenteil, durch Erhitzen verliert Walnussöl seinen feinen Geschmack, wird bitter und die Fettsäuren werden zerstört. 

Wie schmeckt Walnussöl? 

Das gelbe bis bernsteinfarbene Walnussöl hat eine leicht holzige und nussige Note. Sein delikates Aromenspiel macht Walnussöl zu einem großartigen Würzmittel in der kreativen Küche. Unser Tipp: Besonders gut passen Nussöle zu Kürbis und gereiftem Käse, bringen aber auch dunkles Blattgemüse wie Spinat zur Geltung. Und auch für nussige Desserts oder Tortencremes gehört Walnussöl zu den zwar ungewöhnlichen, aber immer leckeren Zutaten. 
Walnussöl in Glas neben Walnüssen

Wie gesund ist Walnussöl? 

Walnussöl ist ein wertvolles pflanzliches Fett, das zu einer gesunden Ernährung gehört. Das Öl punktet mit einem Gehalt von 90 % ungesättigten Fettsäuren und ist dabei reich an der lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure ALA (15 %). Diese wirkt entzündungshemmend und kann außerdem regulierend auf den Blutzuckerspiegel sowie günstig auf die Blutfettwerte wirken. Außerdem liefert das kaltgepresste Öl Ellagitannine und andere Polyphenolverbindungen, die als Antioxidantien gelten. Es verfügt außerdem über einen hohen Vitamingehalt und liefert viele Mineralstoffe wie Magnesium.  

Was ist der Unterschied zwischen Walnussöl & Olivenöl? 

Jeder kennt Olivenöl als das Speiseöl, dessen Herkunft der Süden Europas ist und das traditionell in der mediterranen Küche zum Einsatz kommt. Es hat einen hervorragenden Ruf für seinen hohen Gehalt an wertvoller Ölsäure. Diese Fettsäure hält Hitze sehr gut aus und somit ist Olivenöl vielfältig einsetzbar für Rezepte mit Gemüse, für Saucen, zum sanften Braten von zartem Fisch und natürlich zum Anrichten von Salaten. Die Fettsäuren des Walnussöls sind deutlich empfindlicher und das macht dieses pflanzliche Fett hitzeempfindlich. Deshalb gehört es in jedes Rezept für Gerichte, die nicht erhitzt sind, wie Salate, Desserts oder Brotaufstrich. Tipp: Einfach kurz vor dem Servieren am Ende der Garzeit über dein Gericht als feines Finishing für eine subtile Nussnote tröpfeln. 

Wie Olivenöl kann auch Walnussöl ein wenig von seinem Herkunftsland verraten, sei es Deutschland, Frankreich oder Kalifornien. Das sind die Regionen, in denen Walnussbäume historisch viel vorkommen und die deshalb für den Anbau von Walnüssen bekannt sind. 


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