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Handgemachte Feinkost und Spirituosen

Erdbeeren 

Beerig, süß und so beliebt

Rot, süß und so verführerisch 

Erdbeeren schmecken nach Sommer und Naschen im Garten, nach Geburtstagskuchen und Lieblingseis, nach fruchtigen Salaten und Smoothies, Bowle und beerigem Gin-Fizz. Kein Wunder, dass sich viele Erdbeer-Fans Mitte Juni wie im Paradies fühlen! Dann finden sie wieder heimische Erdbeeren auf dem Wochenmarkt und in der relativ kurzen Erntezeit bis zum August heißt es: Schlemmen, was das Zeug hält! 

Tatsächlich liegen die feinen Früchtchen auf Nr. 4 der Beliebtheitsskala bei Obst und Früchten (zumindest nach Gewicht): Pro Jahr und Kopf isst jeder Mensch in Deutschland 3,8 kg Erdbeeren. Laut Statistischem Bundesamt sind nur drei Fruchtarten noch beliebter: Äpfel (22 kg), Bananen (12 kg) und Trauben (5 kg). Dabei ist die Erdbeere eigentlich keine Frucht, sondern botanisch gesehen eine Sammelfrucht. Die unzähligen kleinen Nüsschen auf dem roten Fruchtfleisch sind ihre „Früchte“.  

Die Zahl der Produkte, welche Duft und Aroma der empfindlichen Erdbeeren für den Rest des Jahres konservieren ist riesig. Angefangen bei der Deutschen Lieblingsmarmelade: Wer liebt nicht Erdbeer-Fruchtaufstrich zum Frühstück? Auch im LAUX DELI finden sich leckere Sorten wie Erdbeer-Mango-Lavendel oder Erdbeer-Prosecco-Fruchtaufstrich. Doch es gibt noch viel mehr – genauer etwa 35! – Leckereien, die mit echten Erdbeeren für Sommergenüsse im Winter sorgen: von Erdbeer Senf bis Erdbeer BBQ Sauce fürs Grillvergnügen, von Erdbeer Aperitif bis Crema die Balsamico Erdbeer Pfeffer für spannende Drinks oder Dressings, von Früchtetee mit Erdbeer bis Erdbeer Secco für liebliche Getränke, von Erdbeer-Holunderblüten Sirup bis Erdbeer Bonbons für Zuckerschnuten.   

Was sind Erdbeeren? 

Die Erdbeere gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Pflanze bildet aus winzigen weißen Blüten saftige, rote, kegelförmige Früchte und schickt Ausläufer zur Vermehrung aus. Obwohl es Erdbeeren schon seit Tausenden von Jahren gibt, wurden sie erst in der Renaissance in Europa aktiv angebaut. Die typisch rote Frucht wird im Frühsommer geerntet, wobei die tatsächliche Anbausaison von der Sorte und dem Standort abhängt. Die Preise für Erdbeeren schwanken in der Regel im Laufe der Vegetationsperiode, wobei die günstigsten Beeren meistens im Spätsommer erhältlich sind – und genialerweise als Marmelade oder tiefgekühltes Erdbeerpüree für den Winter konserviert werden können. Vor dem Genuss brauchen die reifen Früchte nicht viel Zuwendung: nur kurz mit kaltem Wasser abbrausen und schon kann man sie essen oder weiterverarbeiten. 

Wie schmecken die roten Früchte? 

Die Beeren schmecken in der Regel süß und leicht säuerlich, ihr Fruchtfleisch ist fest und saftig, aber nicht zäh. Die winzigen Kerne sorgen für ein leichtes Knacken. Geschmack, Farbe, Größe und Beschaffenheit können je nach Erdbeersorte variieren. Kleinere, rötliche Erdbeeren sind manchmal süßer und saftiger, während große Beeren mit hohlem weißem Inneren oft trockener und weniger schmackhaft sind. Vora allem sonnengereifte Früchte aus der Region begeistern mit ihrem typischen Duft und Aroma, die dazu verleiten noch eine Beere in den Mund zu stecken ... und noch eine … und noch eine. 
Erdbeeren Dessert mit Panna Cotta im Glas

Wie nutze ich Erdbeeren in der Küche? 

Erdbeeren schmecken köstlich, auch einfach so direkt von der Hand in den Mund – geradezu berühmt sind die Erdbeeren im Tennis-Mekka Wimbledon, wo sie direkt aus einer Schale mit Sahne genossen werden. Etwa 30 Tonnen "Strawberries with Cream" gehen hier jedes Jahr über den Tresen! Mit ihrem typischen Aroma passen die Früchte frisch und roh als Beigabe für eine Vielzahl von Gerichten, von Salat, über Torten und Kuchen, Tiramisu und Muffins, Kaltschalen und Gazpacho, Joghurtcremes und Eis. Aber auch für Sommer-Drinks und Bowlen, Limonade mit Limette oder als erfrischender Erdbeer Switchel versprechen sie puren Genuss.  

Sommeraroma fürs ganze Jahr 

Als aromatisches Extra für sommerliche Speisen und in der kalten Jahreszeit empfehlen wir unsere handgemachten Feinkostprodukte aus oder mit Erdbeeren. Denn im LAUX DELI finden sich leckere Erdbeer-Produkte, die das Miteinander von süß-fruchtig und herzhaft zelebrieren und die Gaumenfreuden des Sommers aufleben lassen. Dazu gehört unbedingt die mit getrockneten Erdbeeren handgemischte Gewürzzubereitung LAUX Erdbeer Bruschetta. Das ist ein Klasse Kräuter-Gewürz-Erdbeer-Mix, mit dem Dips oder Salatdressings und Saucen ganz einfach und schnell zum Geschmackserlebnis werden. Superaromatische Essigspezialitäten auf der Basis von Erdbeerpüree wie der LAUX Erdbeer Fruchtbalsam überraschen jeden Gaumen als fruchtiges Dessert, Aperitif oder Mocktail. Und wenn es ums Grillen geht, liegt die Burger Bomb BBQ Sauce Erdbeer ganz weit vorne, da sie mit feinem Raucharoma und süßen Erdbeer-Aromen überraschend gut zu Fleisch und Tofu, Gemüse und Geflügel passt. 

Unser Lieblingsrezept für den schnellen Snack: Roggenbrot mit Ziegenfrischkäse und LAUX Erdbeer Pfeffer Crema

Rezept: Erdbeer Pfeffer Crema Brote 

Zutaten:

200 g Erdbeeren 
8 Scheiben Roggenbaguette  
150 g Ziegenfrischkäse  
Meersalz  
ein paar Basilkumblättchen  
2 EL 
LAUX Erdbeer Pfeffer Crema  

Schritt 1: Erdbeeren abbrausen und abtropfen lassen. Grob in Stücke schneiden.   

Schritt 2: Frischkäse auf die Brotscheiben streichen, mit einer Prise Meersalz bestreue. Erdbeeren auf den Scheiben verteilen, mit Erdbeer Pfeffer Crema beträufeln und mit Basilikumblättchen garnieren. Sofort servieren und genießen.   

Übrigens: Erdbeeren sind besonders feuchtigkeitsempfindlich und werden erst gewaschen, kurz bevor sie verwendet werden. Dazu die Beeren in ein breites Sieb legen und sanft mit kaltem Wasser abbrausen. Danach auf ein sauberes Küchentuch legen und vorsichtig abtupfen. 


Zur Erdbeer-Pfeffer Crema

Erdbeer Ziegenkäse Brote mit Balsamico

Wie lagere ich Erdbeeren am besten? 

Die empfindlichen Früchtchen wollen vorsichtig vom Markt oder Supermarkt nach Hause gebracht werden. Also immer als oberste Lage im Einkaufskorb transportieren. Zuhause sollten sie möglichst direkt gegessen oder weiterverarbeitet werden. Wer sie länger aufbewahren möchte, lagert sie am besten kühl. Dazu haben wir ein paar Tipps: 

  • Die Früchte gleich nach dem Einkauf aus der Verpackung nehmen und auf Druckstellen kontrollieren. 
  • Nicht waschen! Feuchtigkeit lässt Erdbeeren leicht schimmeln. 
  • Die festen, unbeschädigten Beeren also ungewaschen in einen Behälter mit Deckel umlagern. 
  • Im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu drei Tage aufbewahren. Die Beeren täglich kontrollieren und wenn Schimmel bemerkt wird, die betroffenen Beeren sofort entsorgen. 

In der Hauptsaison die Erdbeerernte einfrieren 

Die Saison für den lokalen Erdbeeranbau und damit die Erntezeit sind bekanntlich kurz, aber die roten Früchte lassen sich leicht einfrieren und können das ganze Jahr über verzehrt werden. Allerdings werden Erdbeeren durchs Einfrieren sehr weich, oft sogar matschig, da die empfindlichen Zellwände durch die Eiskristalle zerstört werden. Deshalb unser Tipp: die Beeren vereinzelt einfrieren. Dazu die Früchte kurz abbrausen, das Grün entfernen, abtropfen lassen und auf eine mit Pergament ausgelegte Platte legen, sodass sie sich nicht berühren. Jetzt kommen die Erdbeeren ins Gefriergerät, bis sie fest sind. Anschließend die tiefgefrorenen Beeren einzeln in einen gefriersicheren Zipper-Beutel geben. Beim Gebrauch nur so viele oder wenige Beeren herausnehmen wie gewünscht. 

Ein Ernteüberschuss oder besonders günstiges Angebot an frischen Erdbeeren zum Beispiel vom Selber pflücken lässt sich auch einfach zu Erdbeerpüree verarbeiten. Dazu die gewaschenen und geputzten Erdbeeren nach Belieben mit etwas Zucker pürieren, in Gefrierdosen portionsweise einfrieren und das Einlagerungsdatum notieren. Die Beeren sollten innerhalb eines Jahres verbraucht werden – dann müssen sie sowieso Platz machen für die nächste Ernte. 
Erdbeer Shrub Mocktail im Glas

Sind Erdbeeren gesund? 

In jeder Beere versteckt sich eine ordentliche Menge an Vitamin C (mehr als in Orangen!), B1, B2, B6 und Karotin sowie außerdem viel Wasser. Das macht die Erdbeere zu einem gesunden Snack mit 35 Kalorien je 100 g. Zum Vergleich: Äpfel liefern 53, Bananen sogar knapp 90 Kalorien je 100 g. Auch bei den Mineralien liegt unsere Lieblingsbeere weit vorne: Mit einem relativ hohen Eisen- sowie Kaliumgehalt spricht viel für den täglichen Genuss. Erdbeeren können laut einer Reihe von Studien zu einer gesunden Ernährung beitragen. Denn das in den Beeren enthaltene Kalium ist dafür bekannt, dass es zur Senkung des Bluthochdrucks beitragen kann. Dies geschieht, indem es die Auswirkungen von Natrium in unserem Körper ausgleicht.  

Viel Ballaststoffe und Polyphenole 

Ein ausgewogener Anteil an Ballaststoffen in unserer Ernährung ist wichtig. Die Erdbeere kann mit ihrem Ballaststoffgehalt dazu beitragen, die Verdauung zu unterstützen und die Zuckeraufnahme ins Blut zu regulieren. Die Frucht enthält auch sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Polyphenole, wie Flavonoide oder Phenolsäuren. Diese können vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, Bakterien und Krankheitskeime abtöten und sogar entzündungshemmend wirken.  
Außerdem sprechen Experten diese Pflanzenstoffen eine Rolle bei der Bekämpfung von bestimmten Krebserkrankungen nach, indem sie die natürlichen körpereigenen Killerzellen anregen. Unser Tipp: Nur die heimischen Früchte werden wirklich reif geerntet und durch kurze Lieferwege bleiben das volle Aroma, die wertvollen Inhaltsstoffe und die natürliche Süße komplett erhalten. 

Woher kommen Erdbeeren?  

Die rote, herzförmige und mit kleinen Kernen oder "Nüsschen" besetzte Erdbeere ist eine der beliebtesten Früchte der Welt. Sie werden in einer ganzen Reihe von Ländern kommerziell angebaut, wobei China, die USA und Mexiko führend in der Produktion sind. Die heute übliche Gartenerdbeere hat sich erst im 18. Jahrhundert durchgesetzt, aber die einheimische Walderdbeere wird schon seit der Römerzeit gegessen. Heutzutage werden frische Erdbeeren auf der ganzen Welt angebaut und gegessen und können roh, gekocht oder getrocknet serviert werden.   

Warum ist die Erdbeere eigentlich eine Nuss? 

Erdbeeren sind mehrjährige Pflanzen, die botanisch zu den Stauden gehören. Die drei- bis fünfblättrigen, sattgrünen Blätter stehen in einer Rosette. Nach einem Kältereiz erscheinen in ihrer Mitte Dolden mit kleinen weißen Blüten. Meist bilden die Erdbeerpflanzen zwittrige Blüten, deren Pollen die Narben der gleichen oder benachbarten Pflanzen befruchten können. Nach der Bestäubung entwickeln sich innerhalb weniger Wochen die aromatischen Früchte. Dabei wölbt sich der Blütenboden stark nach oben, wird fleischig und saftig-rot. Er stellt den roten Fruchtteil dar, sozusagen die Scheinfrucht. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die gelb-grünen Samen (Nüsschen), die auf der Oberfläche verteilt sind. Aus botanischer Sicht ist die Erdbeere also eine Nussfrucht, und deshalb enthält sie auch keinen Samen im Inneren.  

Übrigens werden auch Himbeeren und Brombeeren oft als Beeren bezeichnet, aber streng genommen stimmt das nicht. Sie sind Sammelsteinfrüchte, die sich aus vielen Steinfrüchten zusammensetzen. 
Erdbeerfeld in den Bergen mit Erdbeerkorb

Wie wachsen Erdbeeren? 

Bei Juni-Sorten dauert es etwa vier Wochen von der Blüte bis zur Ernte. Tagesneutrale und immertragende Sorten beginnen etwa zur gleichen Zeit Sommer mit der Blüte und benötigen etwa die gleiche Zeit zwischen Blüte und Ernte. Der Unterschied besteht darin, dass sie in den Sommermonaten weiter blühen und immer wieder neue Beeren tragen. Die so genannte "Königsbeere" ist die erste und auch die größte Beere, da die meiste Energie in diese erste Beere geht. Im Laufe der Saison werden die Beeren etwas kleiner. Wenn die Pflücker durch die Felder gehen, sortieren sie die Erdbeeren nach Größe. 

Bei sorgfältiger Pflege können die Pflanzen fünf bis sechs Jahre überdauern, aber die meisten Landwirte nutzen sie als einjährige Pflanze und pflanzen jedes Jahr neu an. Die Pflanzen brauchen acht bis 14 Monate bis zur Reife.  

Wie die Erdbeere zu ihrem englischen Namen kam 

Wenn Landwirte Erdbeeren anbauen, legen sie meistens Stroh zwischen den Reihen aus – deshalb wird die Erdbeere auf Englisch auch "Straw"berry genannt. Das Stroh hilft, das Unkraut einzudämmen, die Erdbeerpflanzen über den Winter zu schützen und die Beeren schön sauber zu halten, wenn der Boden nach einem Regen schlammig ist. 

Welche Arten von Erdbeeren gibt es? 

Es gibt mehr als 1000 Erdbeersorten weltweit, die auf fünf oder sechs ursprüngliche Wildarten zurückgehen. Während der Erdbeersaison sollte man unbedingt auf einen Bauernmarkt in der Gegend verschiedene Sorten probieren. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich Erdbeeren in Form und Geschmack sind. Je größer die Erdbeere ist, desto saftiger ist sie in der Regel; je kleiner sie ist, desto intensiver ist ihr Geschmack. Für den Genuss gibt es nichts Besseres als den Geschmack der roten Früchte, die frisch im eigenen Garten, auf dem Balkon oder direkt vom Erdbeerfeld gepflückt wurden. 
Beliebte frühe Sorten wie die Darselect begeistert mit ihren außergewöhnlich großen und festen Früchten, dabei schmeckt sie sehr aromatisch. Die Clery-Erdbeere kommt aus Italien und schmeckt unglaublich fruchtig-süß und dabei nicht säuerlich. Damit gelingen Erdbeerkuchen und Eiscreme besonders gut. Eine späte Sorte wie die Malwina versorgt uns bis in den Spätsommer hinein mit purem Genuss. Ventana-Erdbeeren entwickeln leuchtend rote Früchte, die etwas heller sind und eine ausgezeichnete Fruchtqualität aufweisen. Sie haben einen guten Geschmack, eine Standardform und sind groß. Die Ventana trägt ihre Früchte im Allgemeinen im Juni und ist eine Sorte, die ursprünglich aus Kalifornien stammt.  

Garten-Erdbeeren für den Balkon 

Daneben gibt es Garten-Erdbeeren, die auch unter weniger idealen Wachstumsbedingungen gedeihen und einen anerkannt traditionellen Erdbeergeschmack haben. Diese Sorten sind vor allem für den privaten Einsatz im eigenen Garten oder auf dem Balkon gedacht. Die erste Garten-Erdbeere wurde übrigens in den 1750er Jahren in der Bretagne, Frankreich, aus einer Fragaria virginiana aus dem Osten Nordamerikas und einer Fragaria chiloensis aus Chile gezüchtet. Die Erntezeit kann von wenigen Wochen im Juni bis zu einigen Wochen bis in den Herbst reichen. 

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